Sonntag, 30. Oktober 2011

24/365 Eine Chance oder eine Belastung?




Na dann will ich dir mal ein paar Fragen stellen, die du mir ja "nach guter Überlegung" beantworten kannst.

1.) du sprichst von einer Zeitersparnis für die Herrschaft bei Haltung eines 24/265 Sklaven, aber wie sieht es mit der Aufmerksamkeit aus, die unweigerlich dem Skalven gewitmet werden muss, da dieser sonst wahrscheinlich irgendwann die Lust verliert und damit nachlässig, ungehorsam (und wieder Zeit zur Korrektur erforderlich) und, was noch viel schlimmer ist, unzufrieden wird?
2.) du würdest, deine gesamten Besitztümer an deine Herrschaft übereignen?
Wenn ja solltest du aber hoffen, dass die Herrschaft mit Vermögen umzugehen weis, sonst ist am Ende nicht nur dein Vermögen sondern auch die Herrschaft weg, weil diese wegen fehlender Geldmittel, in eine "2-Zimmer" Mietwohnung ziehen musste und sich kein Platz für dich findet.
Leider gibt's für Sklaven noch kein "Sklavenheim", wo die Herrschafrt dich in so einem Fall abgeben kann.
3.) bei der Ernährung gebe ich dir aber völlig recht, hier sind die Kosten auf jeden Fall überschaubar, denn ein Sklave sollte wirklich nicht jeden Tag vom Feinsten ernährt werden.
Das macht "fett" und träge und das will ja niemand!
Aber bedenke, um den Skalven in einer zumindest annehmbaren körperlichen Verfassung zu erhalten muss trotzdem gelegentlich was vernünftiges auf den Tisch und über evtl. in Zukunft erforderliche besondere Kost, wegen gesundheitlicher Probleme möchte ich mich jetzt gar nicht erst auslassen.
4.) das mit dem Minijob ist OK sichert aber leider auf keinen Fall eine spätere Rente für den Sklaven, so dass hier wirklich auf lebenslange Sklaverei gehofft werden muss oder aber ein Sozialfall vorbestimmt ist. Die Alternative einer vernünftigen Absicherung der Altersversorgung würde dann wieder mit entstehenden Kosten verbunden sein.
5.) Beim Thema Kleidung ist zu hoffen, dass mit der Skalverei nicht allzu aufwändige Fetische, wie z.B. Latex-, Gummi-, Damen- oder andere Fetischkleidung einhergehen, denn sonst wird's sogar beim ausschließlich im häuslichen Bereich gehaltenen Sklaven recht teuer.
6.) ob und wenn ja, wie sich diese sicher extreme Form der Sklaverei auf die Psyche eines Sklaven auswirkt möchte ich hier offen lassen, da es bestimmt sub's gibt, die dies auch psychisch verdauen können, aber grundsätzlich würde ich die Behauptung aufstellen, dass ein Leben völlig ohne Privatsphäre und Freiraum für eigene Aktivitäten, auch außer Haus, auf Dauer (Monate, Jahre) nicht realisierbar ist, ohne mit dauerhaften psychischen Störungen rechnen zu müssen.

Neben diesen mit dem Sklaven zusammenhängenden Problemen sehe ich aber auch die der Herrschaft geschuldeten Probleme, wie nachlassendes Interesse, Krankheit, Umzug, Jobwechsel, ..., die auch zur Beendung einer Herrschaft/Sklave-Verbindung führen können.

Über weitere Diskussionsbeiträge bin ich sehr gespannt und vielleicht kann ja doch geklärt werden, ob 24/7/365 realisierbar ist oder ein schöner, reizvoller Traum bleibt

Madame

6 Kommentare:

  1. Eine Lady mit Geist, Humor und Durchblick - einfach wundervoll!
    Werde den blog gerne weiter verfolgen.
    Demütigste Grüße an die Herrin

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  2. Bist gern als leser willkommen. :-)

    Habe Dir auch gleich was in Deinen Blog geschrieben:
    http://bordsteinschlampedieerziehung.blogspot.com/2011/10/anzeigen.html

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  3. Hallo, ich liebe deinen blog
    Ich frage mich, wenn Sie an einem Austausch von Bannern interessiert sind,
    Meine Blogs sind
    Mi colita
    Fotos dedicadas
    Fotos Amateur
    einen dicken Kuss
    Madam10love

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  4. Das freut mich doch sehr, Madame 10, daß Sie meinen Blog lieben und Interesse an Bannertausch haben. Sowie ich selbst meinen Banner fertig habe, den ich noch besteln muß, melde ich mich bei Ihnen.

    Kompliment, ein super, erotischer Anblick, den Sie da bieten! :-)

    Küßchen (wohin auch immer Sie es am liebsten mögen).

    Alex

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  5. Jetzt möchte ich wohl auch langsam mal eine Antwort auf Madame de Wolfford's Beitrag fällig:

    zu 1.)
    Hierbei sehe ich die wenigsten Probleme. Aufmerksamkeiten seitens der Herrschaft, gibt es ja eine Menge am Tag, ohne gleich ausgedeht zu "spielen". Hier denke ich schon allein an Dinge wie z.B. den regelmäßigen Toilettendienst, als Fußmatte hinter der Tür zu liegen, wenn Herrschaft naht u.ä, kleine Dienstbarkeiten. Immer sind diese doch mit Aufmerksamkeit seitens der Herrschaft verbunden.
    Und langweilig - wird's Sklave bestimmt nicht, weil genug zu tun und nur wenn Herrschaft zufrieden, ist es Sklave auch.

    Gegen "Langweile" oder "Routine" könnten die Herrschaften einen "Sklaventauschkreis" organisieren oder einem solchen beitreten, sei es nun regional beim SM-Stammtisch oder ein bundesweit, vieleicht gar Europaweit organisierter Zirkel von Herrschaften, wo man sich die Sklaven untereinander austauscht. Könnte mir durchaus vorstellen, daß es solches schon tatsächlich in real gibt, den die Vorteile sind nicht von der Hand zu weisen. ...

    zu 2.)

    No Risk, no Fun! :-)

    Kommt auf die Größe der Vermögenswerte an, ob Sklave sich einen Kopf machen muß. Selbst kleinere Vermögen könnte man auch in Stiftungen stecken, Herrschaft als Stiftungsverwalter einsetzen und es derart gestalten, daß Herrschaft nur an die Erträge kommt, jedoch nicht an's Kernvermögen, etc. pp.

    Persönlich stehe ich auf dem Standpunkt, daß ich mich in einer echten Herrin-Sklaven-Beziehung als Sklave nicht nur in Sachen Fetisch definiere, sondern im Sinner der Urspünglichen Definition, also absulutes Eigentum der Herrschaft, mit Körper, Geist und Stelle und selbstverständlich auch meines Hab und Gutes.

    Im konkreten Einzelfall muß man es natürlich den individuellen Gegebenheiten anpassen.

    In dem angesprochenem Fall mit der 2-Raum-Wohnung und keinem Platz, nicht mal eine Pritsche im Keller? Was hindert es den Sklaven, z.B. auf Basis Hartz4, nicht mal eine kleine Pritsche im Keller(?), sich in der Nähe der Herrschaft ein kleines Zimmerchen zu suchen oder gar obdachlos in der Nähe der Herrschaft zu bleiben, um tagsüber seinen Pflichten nachzukommen?

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  6. zu 3.)

    Persönlich kenne ich eine Humantoilette, die über mindestens 15 Jahre regelmäßig täglich ohne gesundheitliche Probleme gedient hat.

    Fakt ist, daß im Kaviar noch (mehr oder weniger) Nährstoffreste vorhanden sind. Ergänzen muß mann auf jeden Fall Vitamine und Mineralstoffe. "Zufüttern" kann man mit Essensresten und Küchenabfällen.

    zu 4.)

    Wozu Rente? Ok, kann immer mal was passieren, fällt man in's soziale Netz. Auch wenn's net viel ist, reicht.
    Dieses Risiko an unvorhergesehenen, unglücklichen Entwicklungen, würde ich persönlich in Kauf nehmen, um so zzu leben, wie es meine Bestimmung ist.

    Oder man zut es wes gegen häuliche Routine (siehe 1.) und Sklave steht (an bestimmten Tagen) in einschlägigen Clubs, etc. zur entgeltlichen Nutzung zur Verfügung, um diese Erlöse zur Altersabsicherung zu nutzen.

    zu 5.)

    Klar. Für mich aber kein Thema, ich wäre mit Halbsband und Adamskostüm, ggf. ergänzt mit "Schuck nach Wahl der Herrschaft) vollauf zufrieden.

    zu 6.)

    Gebe ich Ihnen völlig Recht. Die Frage ist nur, ob dies positiv oder negativ zu bewerten ist? gesellschaftliche Normen kann man hier nicht anlegen. Sonst müßte man eine solche Beziehung sowieso verneinen.
    Eine psychische Entwicklung, die den Sklaven, der sich selbst ja sowieso als solcher definiert, noch stärker in seiner Rolle aufgehen läßt, wirkt sich letztlich auch positiv auf seine Zufriedenheit aus.

    Ab einem bestimmten Zeitpunkt könnte es jedoch sein, daß Sklave sich nicht mehr allein in der "Außenwelt" zurecht finden würde. OK, ist von ihm mit eingehen einer lebenslangen Bindung durchaus auch so gewollt.
    An diesem Punkt setzt natürlich eine gesteigerte Verantwortung der Herrschaft ein.

    Fragt sich, ob Herrschaft bereit ist, diese Verantwortung auch mit aller Konsequenz zu übernehmen?

    Fazit:

    Hier meine ich, wenn es beide Seiten wirklich ernst meinen und sich die Neigungen, etc. pp. posivit ergänzen, da paßt das schon und ist alles umsetzbar.

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